Leseproben: Tauchen Sie ein in meine Geschichten
Hier finden Sie spannende Einblicke in mein erstes Kinderbuch und die Familienchronik. Lassen Sie sich von den ersten Seiten verzaubern und entdecken Sie die Welten, die ich für Sie geschaffen habe.

Aus dem Kinderbuch: „Der Einbrecher“
Es war eine normale Nacht – oder zumindest dachten das alle! Die frisch gewaschene Wäsche hing draußen im Garten und trocknete im Mondlicht. Drinnen schliefen alle tief und fest.
Doch plötzlich, mitten in der Nacht, passierte etwas Ungewöhnliches: Zotty, der clevere Familienhund, bellte wie verrückt! Sein Bellen klang ganz anders als sonst – nicht fröhlich, nicht traurig, sondern richtig alarmiert.
Gisel und Many, wachten auf. Sie schlichen leise durch das Haus und machten überall das Licht an, sogar draußen im Garten. Aber durch die geschlossenen Rollläden konnten sie nichts sehen. Niemand traute sich hinaus – wer weiß, vielleicht lauerte dort ein gefährlicher Einbrecher!
Zotty sprang aufgeregt an der Tür hoch und schaute die Eltern an, als wollte er sagen: „Lasst mich raus, da ist jemand!“ Vorsichtig öffnete Many die Tür, und Zotty stürmte bellend in die Dunkelheit.
Plötzlich schrie eine fremde Stimme Hilfe, Hilfe und ein tiefes, gefährliches Knurren war zu hören............

Aus der Familienchronik:
„ Eva Catharina Hahn(e) und ihre Ehemänner“
In Wien erinnerte Eva König, geborene Hahn(e) zunächst alles an ihren verstorbenen Mann und ihre „vergangene Glückseligkeit“. Sie musste sich um die Manufakturen kümmern, eine Last, die ihr niemand abnehmen konnte. Ende September 1770 schrieb sie in einem Brief an Lessing, dass sie die Fabrik zwar völlig gut und aufs Beste eingerichtet vorgefunden habe, sie diese aber dennoch niedergeschlagen gemacht habe.
1767 begann ihre Freundschaft mit Gotthold Ephraim Lessing, der auch Pate ihres Sohnes Fritz wurde. Nach dem Tod von Engelbert König 1769 kümmerte sich Lessing um die Witwe. Die Freundschaft mündete 1771 in eine Verlobung. Wegen des Nachlasses ihres Mannes musste Eva mehrmals für längere Zeit nach Wien sowie Lessing im Jahr 1775 mit dem Prinzen Leopold nach Italien reisen; so bestand der Kontakt der beiden während der Verlobungszeit hauptsächlich aus dem bekannten Briefwechsel (die Briefe befinden sich heute im Lessing-Museum in Sachsen am Lessingplatz 3, 01917 Kamenz, Deutschland).